Oberligateam schafft den erhofften Sieg

Unsere 1. Mannschaft siegt sicherer als das 5:3 aussagt

(ta) In der dritten Runde der Oberliga kam es im Ostalbderby zwischen Gastgeber Gmünd (5:1) und Sontheim (0:6) zur Begegnung der beiden nominell schwächsten Teams der Liga. Das favorisierte Team der Schachgemeinschaft Gmünd 1872 holte hier den erhofften Sieg und ist damit weiterhin auf einem guten Kurs Richtung Ligaverbleib.

„Wir haben einen sicheren Sieg erspielt, der nie gefährdet war“, meinte Teamchef Andreas Weiss nach der Begegnung. „Vielleicht haben wir auch nicht alle Chancen genutzt. Auf jeden Fall sind wir froh, dass wir zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt haben!“
Das Gmünder Team (Spielstärke 2132) war gegenüber Aufsteiger Sontheim (2059) die nominell stärke Mannschaft und konnte das auch in den einzelnen Partien zeigen.

Paul Held (2148), der in dieser Spielzeit zum ersten Mal zum Einsatz kam, widerlegte das Figurenopfer seines Spielpartners Thorsten Kaufmann (2043) und brachte sein Team in Führung. In einer strategisch besseren Stellung einigte sich Josef Jurek (2248) – „Ich habe momentan keine Kondition“ – mit Edwin Riefner (2186) auf Remis. Mit demselben Ergebnis trennte sich Jewgeny Denisow (2131) in ausgeglichener Stellung von Sören Pürckhauer (2163). Auch Andreas Hönick (2069), der mit den schwarzen Spielsteinen gut aus der Eröffnung gekommen war, vereinbarte wegen der guten Aussichten an den übrigen Brettern mit Jürgen Ullmann (1977) ein Unentschieden.

In einer starken Partie holte Gmünds Jüngster, der 18-Jährige Arno Reindl (2012), gegen Andreas Klein (2024) den zweiten Gmünder Tagessieg. Von Beginn an in besserer Stellung, wehrte es alle Versuche seines Gegenübers gekonnt ab. Es stand nun 3,5:1,5 für die Gastgeber, der Mannschaftssieg war greifbar.

Doch es lief nicht ganz so glatt weiter. Mannschaftsführer Andreas Weiss (2166) hatte einen schlechten Tag erwischt, leistete sich einige Fehler und musste dem Sontheimer Johannes Lemke (2105) den Sieg überlassen.

Mit einer Zugwiederholung zum Remis endete nun die Partie zwischen Gerd Bader (2026) und Stefan Wolf (1880) zum 4:3 aus Gmünder Sicht. Obwohl sich Kevin Walter (2097) am ersten Brett gegen Gmünds Kristyna Petrova (2256) heftig zur Wehr setzte, schaffte die junge Pragerin nach dem Gewinn eines Bauern auch den vollen Punkt zum wichtigen 5:3-Mannschaftssieg.

 

Impressionen: 
arno-reindl